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Liebe DAZler und DAZlerinnen,
ich sende Euch viele gute Wünsche für das neue Jahr 2026 !
Ich habe mich mit diesem jährlichen Anschreiben bis nach der konstituierenden DV der Berliner Zahnärztekammer zurückgehalten. Dazu unten mehr.
Zu unser aller großen Freude ist unser Gründungsmitglied Hannes Hey genesen und wieder hoch aktiv geworden. Er hat viel für die Ukraine-Hilfe getan und erfolgreich für Unterstützung seiner Projekte geworben. Er lässt allen Unterstützern herzlich danken.
Die IfK, unsere Tochter, hat sich im letzten Jahr mit einem umfangreichen und sorgfältigen Beitrag für die Fluoridierung und gegen die immer wieder aufkommenden Kampagnen zur angeblichen Schädlichkeit des Fluorids zu Wort gemeldet. Hannes Hey fühlt sich nach seinem lebenslangen Kampf für Prophylaxe und Fluoridierung geradezu betrogen durch das Erfolgsgeheul der Zahnärztevertreter, das nur die zahnärztliche Arbeit als Grund für die verbesserte Mundgesundheit sieht und die Fluoridierung mit keinem Wort erwähnt.
Die Darstellung des DAZ-Forums auf der Seite des Dentalmuseums ist leider nicht verbessert worden. Sie ist jetzt allerdings vollständig. Ich werde nun trotzdem eine PM herausgeben, um auf das Vorhandensein des vollständigen Archivs hinzuweisen. Wenigstens auf unserer eigenen Web-Seite ist die Darstellung „ordentlich" .
Auf hartnäckiges Betreiben von Eva Hübner ist im MBZ ein Richtigstellungsartikel erschienen, der dem DAZ und ihr persönlich das Verdienst für die Aufarbeitung und Würdigung der Arbeit von Henriette Hirschfelder-Tiburtius zuspricht. Es war für uns über längere Zeit ein Ärgernis, dass sich der Verband der ZahnÄrztinnen ( Dentista ) diese Arbeit und das Ergebnis, nämlich die Würdigung in Form einer Gedenkplakette am Haus Behrenstraße 2, zugeeignet hat.
Unser Berliner Versorgungswerk hat leider in der letzten Zeit wegen der unglaublichen Fehlinvestitionen, die auch den Bremer und Brandenburger Kammerbereich betreffen, alles Denken und Handeln dominiert. Bisher wird weiterhin über das Ausmaß des Desasters geforscht. Erst danach wird realistisch über das Ausmaß der notwendigen Abschreibung und Kürzungen diskutiert. Eine Neuausrichtung / Umgestaltung des Versorgungswerks kann erst erfolgen, wenn sich eine neue Vertreterversammlung des Versorgungswerks konstituiert hat. In der nächsten Sitzung der Delegiertenversammlung der Kammer werden die Vertreter gewählt, die die Berliner Zahnärztekammer dorthin entsenden wird. Unter diesen Vorzeichen war der Wahlkampf zwischen den Verbänden auch besonders erbittert. Der ansehnliche Erfolg unseres Wahlbündnisses - Wahlvorschlag Nr. 2 ( Vereinte Listen ) mit dem Wahlvorschlag Nr. 3 ( BUZ-2.0 )- war sicherlich zu einem erheblichen Teil auf den schrillen Versorgungswerkaufmacher unseres BUZ-2.0-Teils zurückzuführen. Die absolute Mehrheit haben wir mit insgesamt 16 Delegierten aber leider nicht erreicht.
Unter unfassbaren Geburtswehen haben wir dann eine Koalition mit dem FVDZ gebildet. Das war überhaupt nur möglich, weil dieser Verband während der Skandalzeit nur marginal mit dem Versorgungswerk verquickt war. Wie schon erwähnt, war die Zukunft des Versorgungswerkes das dominierende Thema. Aber leider haben die Absprachen in unseren Koalitionsverhandlungen nicht über die Wahl des gesamten Kammervorstandes gereicht. So sind im Ergebnis jetzt leider doch 3 Beisitzer aus dem ehemaligen Vorstand weiterhin im Amt. In wie weit der neu gewählte Vorstand funktioniert und kooperiert, wird die Zukunft zeigen. Der vom Wähler ja offenbar gewünschte Neuanfang ist so jedenfalls deutlich erschwert.
Es gibt noch eine gute Chance, die Satzung und die Bestimmungen für das Versorgungswerk zu verändern. Leider versuchen die an dem alten Filz beteiligten Listen, zu denen auch unser Ex-Partner IUZB gehört, hier zu blockieren und negativen Einfluss zu nehmen.
Eine verantwortungsvolle Rolle für den geplanten Neuanfang hat Frau Dr. Bianca Göpner- Fleige von der Liste BUZ-2.0 mit ihrer Wahl zur ersten Kammerpräsidentin in Berlin übernommen. Der DAZ gratuliert ganz herzlich.
Unser Ansatz, den bisher schwach vertretenen ÖGD mit auf unsere Wahlliste zu nehmen, war nachträglich nicht nur inhaltlich richtig, sondern auch stimmenmäßig günstig für unseren Wahlvorschlag. Auf unserer Herbsttagung hatten wir in Vorbereitung der Wahl deshalb auch das Thema „ÖGD“.
Für die diesjährigen Vortragsveranstaltungen nehmen wir noch gern Wünsche und Vorschläge entgegen.
Alles Gute für die betreuungsorientierte Qualitätszahnheilkunde !
Viele Grüße Eure / Ihre
Celina Schätze
mit dem gesamten Vorstand
Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)
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